Nur richtig informiert kann man richtig kaufen. Die Wahl des Betriebssystems wie Android, Windows Phone 7 oder anderen beeinflussen sehr entscheidend, was Sie später alles mit Ihrem Smartphone machen können. Vor allem der Datenaustausch und der Zugang zu Apps ist davon abhängig:
Android: das offene System wird unter „Leitung“ von Google entwickelt und Handyanbieter können den freien Programmcode an ihre Geräte anpassen. Google bietet über den Android-Market viele Zusatzprogramme. Android-Geräte können via USB-Laufwerk an den PC angeschlossen werden. Super für alle Nutzer, die gern Musik und andere Dateien austauschen wollen. Die Synchronisierung von Kalender und Adressen läuft übers Internet, wobei manche Handyanbieter eine Software für eine direkte Synchronisierung per USB anbieten.
iOS: das geschlossene System stammt von Apple, wird auf den Hausmarken iPhone/iPod-Touch und iPad eingesetzt. Das Angebot an Apps ist riesig, aber man kann diese nur bei Apples App-Store erhalten. Dafür ist ein Nutzerkonto erforderlich. Der interne Speicher von iOS-Geräten kann nicht per Speicherkarten erweitert werden! Für den Datenaustausch mit dem PC ist die Software iTunes notwendig. Diese Software muss man aus dem Internet downloaden, übrigens auch, um die Geräte zu aktivieren.
Windows Phone 7: stammt von Microsoft und wird gegen Lizenzgebühr von einigen Handyanbietern eingesetzt. Es gilt als geschlossener als der Vorgänger Windows Mobile 6. Apps können nur von Microsofts Marketplace bezogen werden. Die Synchronisation von Kalender und Adressbuch erfolgt über das Internet, der Datenaustausch mit dem PC ist nur mit dem Programm „Zune“ möglich. Der Speicher der Geräte ist nicht erweiterbar!
Symbian: wird eigentlich nur noch von Nokia eingesetzt. Es gilt als offen und sehr vielseitig, aber leider auch als kompliziert. Die Apps bezieht man von Nokias Store Ovi oder anderen Quellen. Der Datentransfer zum PC erfolgt per Anmeldung des Handys via USB. Für die Synchronisation benötigt man das Programm Ovi Suite. Nokia wird künftig mit Windows Phone 7 arbeiten.
Bada: eine hauseigene Entwicklung von Samsung und auch nur auf deren Geräten zu finden. Apps können bei Samsung bezogen werden. Die Synchronisation von Kalender und Adressbuch erfolgt über eine Software Kies von Samsung. Der Datenaustausch mit dem Computer erfolgt via USB.
Blackbarry OS: entwickelt von RIM für Blackberry-Geräte, die eigentlich für Unternehmenskunden gedacht waren und spezielle Funktionen bei Synchronisation und E-Mail anbieten. Für Privatnutzer bieten die Handynetzbetreiber eigene Blackberry-Dienste, mit speziellem Handytarif. Datenaustausch mit dem PC erfolgt via USB und Apps können von Blackberry App World bezogen werden oder aus anderen Quellen.











