Von der allseits bekannten Stiftung gibt es keinen aktuellen Test, Smartphones werden bei verschiedenen Anbietern mit unterschiedlichen Rangpositionen geführt.
Unserer Meinung nach lässt sich der Markt derzeit nicht klar strukturieren. Allein bei einem der führenden Online-Versändhäuser werden ca. 50 Top-Marken geführt. Wer behält den Überblick? Insofern sollte man auf die Grundsatzwerte zurückgehen und darauf seine Kaufentscheidung ausrichten. Mit Smartphones möchte man mehr als telefonieren, man erwartet eigentlich einen mobilen PC.
Bestsellerlisten aus dem Online-Handel liefern u.E. die besten Anhaltspunkte für einen cleveren Kauf. Der Zugriff auf Schnäppchen – siehe ganz rechts Schnäppchenfenster – lässt Sie vom Preiskampf profitieren.
Welche “Grundwerte” sind das? Ein gutes klassisches Handy zeichnet sich aus durch leicht bedienbare Tasten, möglichst lange Akkulaufzeiten, durch eine übersichtliche Bedienstruktur und lasst but not least durch ein Gehäuse, dass dem heutigen Alltag gewachsen ist. All dies muss ein Smartphone ebenfalls erfüllen, denn die Grundlegende Funktion besteht nach wie vor im Telefonieren, SMS schreiben und in der hohen Mobilität (Taschenformat).
Wichtige Testkriterien für Smartphones:
1. Display: wer viel und gerne surft, sollte auf ein großes Display mit hoher Auflösung achten. Außerdem muss es den Licht-Test bestehen, also bei unterschiedlichen Lichtgegebenheiten gut lesbar sein. Es darf nicht spiegeln, keinen Farbstich zeigen und auch bei der Bild-/Videowiedergabe sollte man noch Freude daran haben. Es gibt Geräte, die kommen an die Leistung von mittelguten Digitalkameras heran. Marktführer ist in diesem Segment Nokia. Sehr einheitliche Aussage gemäß diverser Tests, Smartphones sind inzwischen wirklich Alles-Könner geworden.
2. Prozessor: hier gibt es – wie bei Computern – ständig neue Standards. Wichtig: wer viel surft legt Wert darauf, dass sich Internetseiten schnell aufbauen. Neue Messlatte ist der Doppelkern-Prozessor mit 1,2 Gigahertz. Dies gewährleistet, dass beim Surfen nicht nur die Seiten schnell aufgehen, die für Smartphones optimiert wurden, sondern “normale” Seiten ebenfalls.
3. Funktionales wie Chat-Client oder Einbindung von sozialen Netzwerken muss man nicht haben, wenn man sparsam sein möchte. Auch eine GPS-Funktion braucht nicht jeder Nutzer. Es kostet aber auch kein Vermögen mehr.
4. Kamera- und Videofunktion: guten Standard wählen. Je nach individueller Bedeutung kann man Geld auch für HD-Video-Standard ausgeben. Das ist aber kein Muss.
5. Wichtig für die Alltagstauglichkeit: Lange Akkulaufzeit
6. Bedienbarkeit im Alltag: Nummern lassen sich bequem wählen, man kann schnell tippen (für SMS-Freaks wichtig!), die Menüführung ist intuitiv.
7. Ergebnis: Sie können eigentlich nicht „falsch“ kaufen, denn alle Smartphones erfüllen heute ihren Zweck gut bis sehr gut. Wer zukunftsorientiert kaufen möchte, der setze auf das Betriebssystem Android, von Google. Das soll kein allesentscheidendes Kriterium sein, denn Nokia hat sich mit Microsoft „verbündet“, um wieder mehr Marktanteile zu gewinnen. Microsoft hat das Geld, um an noch besseren Standards zu arbeiten.
8. Gehäuse: schlank und leicht, trotzdem relativ robust. Robust und leicht schließt sich eigentlich aus, denn Aluminium hat eben schon ein höheres Eigengewicht als Hartschalenplastik. Samsung setzt auf Plastik, kann dafür mit Leichtgewichten punkten. Geräte mit knapp über 100 Gramm wiegen nicht mehr als eine Tafel Schokolade. Und was sagt der Test? Smartphones von Samsung belegen in Bezug auf die Leistung Spitzenpositionen. Leistung statt Schönheit als Konzept ist also von Käufern eher gefragt als schickes Design bei weniger Leistungsfähigkeit.
Tipp: behalten Sie IMMER Ihre Datenmengen im Auge. Smartphones nutzen oft nicht mehr nur die aktive Internetnutzung, sondern arbeiten „im Hintergrund“ im/über das Internet und führen damit zu unerwartet hohen Datenmengen bzw. zu unerwartet hoher Rechnung!
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